
Ich habe viele und schöne Kindheitserinnerungen. Konnten wir doch eine fröhliche und unbeschwerte Kindheit verbringen. Allerdings gab es keine so große Auswahl an Süssigkeiten und vielen anderen Dingen, wie es heute der Fall ist. Meine Kindheit verbrachte ich in einem Land, dass es heute nicht mehr gibt. Viele Geschichten gibt es davon zu erzählen. Aus meiner Sicht der Dinge kann ich sagen, es war wunderbar. Wir Kinder erlebten tolle Ferien in Ferienlagern, Pionierhäusern, Ferienspielen und so mancher Schulnachmittag war mit vielen Aktionen “gespickt”.
Natürlich gab es auch Süssigkeiten, die sich bis heute “gehalten” haben und zu meinen Lieblingen zählten (siehe Foto, allerdings fehlen noch meine heiß geleibten Knusperflocken und die Otello-Kekse; gibt es bei MäcGeiz).

Früher gab es das viele “Fertigkrams” nicht und bei uns wurde im Garten angebaut und eingeweckt (was ich heute teilweise noch mache). Vieles wurde “von Hand gemacht” und hergestellt. Rezepte “geisterten” von Haushalt zu Haushalt und leider kann ich viele davon nicht verschicken (aber ich werde sie nach und nach hier online stellen mit Foto).
Neben dem leckeren Quarkkuchen ohne Boden oder dem “Russischen Zupfkuchen” blieb auch der Marmorkuchen bis heute ein beliebtes Familienrezept, der auf keiner Familientafel zu Feierlichkeiten bei uns fehlen darf. So habe ich zu Ostern auch wieder einen Marmorkuchen gebacken und davon ein paar Kostproben an meine Tauschpartnerin geschickt.
Ein guter “Resteverwerter” – wenn man mal wieder Platz im Kühlschrank braucht und das “Alte” raus muss, macht sich eine Soljanka sehr gut und die gibt es von Zeit zu Zeit immer noch bei uns und jeder mag sie unheimlich gerne.
In den 80zigern kam unsere Mutter von der Arbeit mit ”Hermann” nach Hause.
Ein Grundteig, der in so vielfältiger Weise immer wieder genutzt werden kann. Leider ist das auch kein Teig, den ich verschicken kann, da er gärt. Aber ich kann hier gerne die Geschichte von Hermann und das Ansetzen von ihm online stellen :
http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/kuchen/hl/hermannkuchen.htm#Rezept_Kuchen
http://pagewizz.com/hermann-teig-ansetzen-backen-und-weitergeben/
Zu Ostern haben wir Kinder immer mit unserer Mutter oder auch Oma Eier gefährt. Diese Tradition hat sich heute fortgesetzt und ich färbe vor Ostern mit meinen Kinder die Ostereier. Am Karfreitag war es dann wieder soweit … der erste Schwung

Es mag ja Eltern geben, die kaufen diese “bunten Eier” – ich finde die einfach nur … oder sagen wir einfach mal … die müssen nicht sein. Wir färben nach wie vor selbst – Punkt!!!
Jetzt aber möchte ich die Kleinigkeit für meine Tauschpartnerin zeigen.

Das Rezept für den Marmorkuchen:
Zutaten
| 400 g | Mehl |
| 375 g | Zucker |
| 1 Pck. | Vanillinzucker |
| 1 Pck. | Backpulver |
| 5 | Eier |
| 250 g | Butter oder Margarine |
| 1 Tasse | lauwarmes Wasser |
| Kakaopulver |
Zubereitung
Alle Zutaten bis auf den Kakao in eine Rührschüssel geben und 5 Minuten mit dem Handrührgerät rühren. Die Hälfte des Teiges in eine gebutterte und mit Semmelbrösel ausgelegte Springform geben.
Den restlichen Teig mit Kakao, Menge nach Belieben, verrühren und auf den anderen Teig geben. Mit einer Gabel Muster ziehen.
Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 1 Stunde backen.
Es hat wieder einmal ganz viel Spass gemacht, allerdings habe ich mich diesmal ein wenig schwer damit getan. Ich hoffe das kleine Päckchen ist trotzdem gut angekommen.







